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Di, 02.05.2017

Pfui: Jeder Dritte wäscht vorm Essen nicht die Hände

Umfrage zum Tag der Handhygiene: Frauen ekeln sich häufiger als Männer

Mönchengladbach, 02. Mai 2017 - Bei der Handhygiene scheint es hierzulande Nachhilfebedarf zu geben - zumindest teilweise. Das zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern im Auftrag der KKH. Demnach wäscht sich jeder dritte Befragte nicht vor jeder Mahlzeit die Hände. Auch nach dem Nach-Hause-Kommen verzichten 33 Prozent auf den Gang zum Waschbecken. Immerhin: Nach dem Toilettengang wäscht sich nahezu jeder die Hände. Jeder Fünfte tut dies außerdem tagsüber mindestens einmal pro Stunde.

"Es ist erwiesen, dass regelmäßiges und gründliches Händewaschen das Risiko senkt, an Erkältungen, Grippe und anderen Infektionen zu erkranken", sagt Marco Funke vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Mönchengladbach. Daher hat die Weltgesundheitsorganisation den Internationalen Tag der Handhygiene 2009 ins Leben gerufen, der jedes Jahr am 5. Mai begangen wird. Das Datum symbolisiert die zweimal fünf Finger des Menschen.

Weitere Ergebnisse der Umfrage: Vor bestimmten Gegenständen im öffentlichen Raum ekeln sich besonders viele Menschen: Aus hygienischen Gründen ist 87 Prozent der Befragten die Berührung mit öffentlichen Toiletten besonders unangenehm, knapp jeder Zweite fasst Haltegriffe in Bussen und Bahnen sowie Handläufe von Rolltreppen und Treppengeländer ungerne an. Auf der Ekel-Skala folgen Griffe von Einkaufswagen mit 37 Prozent vor Tastaturen an Geldautomaten mit 28 Prozent.

Auffällig: Frauen ekeln sich durchgängig häufiger als Männer. Daher wundert es auch nicht, dass jede vierte Frau grundsätzlich Desinfektionstücher dabei hat, während nur sieben Prozent aller Männer ein derartiges Utensil mit sich führen.

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