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  • Evelyn Adams, neue Geschäftsführerin der KBS | Akademie für Gesundheitsberufe, Foto: KBS

    Evelyn Adams, neue Geschäftsführerin der KBS | Akademie für Gesundheitsberufe, Foto: KBS

  • Fabienne Vinzent, 20-jährige Auszubildende im 2. Ausbildungsjahr zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in den Kliniken Maria Hilf, würde diese Ausbilung immer wieder wählen, Foto: KBS

    Fabienne Vinzent, 20-jährige Auszubildende im 2. Ausbildungsjahr zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in den Kliniken Maria Hilf, würde diese Ausbilung immer wieder wählen, Foto: KBS

April 2019 | Anzeige

Generalistische Pflegeausbildung mit Perspektive

kbs| Die Akademie für Gesundheitsberufe

Seit dem 18.Februar steht die KBS | Akademie für Gesundheitsberufe unter neuer Leitung. Die neue Geschäftsführerin, Evelyn Adams bringt viel Erfahrung, u.a. als Akademieleitung der Diakonie Akademie Wuppertal mit nach Mönchengladbach.

Der Hindenburger sprach mit Frau Adams über Ihren neuen Aufgabenbereich und die Möglichkeiten einer Ausbildung in der Pflege.

Frau Adams, Sie haben die Geschäftsführung der kbs übernommen, obwohl Sie zuvor bereits Chefin einer Pflegeschule waren. Warum der Wechsel zur kbs?

Frau Adams: Die kbs, also die Akademie für Gesundheitsberufe ist größte Pflegeschule der Region mit 500 Ausbildungsplätzen in vielfältigen Gesundheitsberufen, bis hin zum dualen Studium. Sie bietet zudem ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm für Pflege und Medizin. Hier verbinden sich modernste Bildungskonzepte mit einer langen Ausbildungstradition. Als Tochtergesellschaft der Kliniken Maria Hilf in Mönchengladbach verstehen wir uns als werteorientiertes Unternehmen, in dessen Mittelpunkt immer der Mensch steht. Die Bandbreits und Aufgabenvielfalt haben mich gereizt und zum Wechsel nach Mönchengladbach bewogen.

Worin liegt für Sie der besondere Reiz eines Pflegeberufes?

Frau Adams: Unser Beruf ist so vielseitig und verantwortungsvoll. Wir, die Pflegenden in der stationären und ambulanten Pflege oder auch in den Funktionspflegebereichen, sind oft der erste Ansprechpartner für kranke, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen. Wir stellen eine wichtige Schnittstelle zwischen den Ärzten, Therapeuten und den Patienten dar. Dieser Anspruch an die Berufsgruppe der Pflegenden erfordert großes Fachwissen kombiniert mit einem hohen Kompetenzgrad an sozialer und personaler Kompetenz. Diesem Anspruch kommen wir in den verschiedensten Ausbildungen der Gesundheits- und Pflegeberufe in der kbs nach.

Was sind die Voraussetzungen, die Bewerber für eine Ausbildung in den Pflegeberufen mitbringen müssen?

Frau Adams: Die gesetzlichen Zugangsvoraussetzungen sind eine abgeschlossene 10jährige Schulbildung, z.B. die Fachoberschulreife sowie natürlich die gesundheitliche und persönliche Eignung. Die Grundvoraussetzungen für die Arbeit mit Menschen in der Pflege sind aber auf jeden Fall auch Empathie, Spaß am Lernen, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Flexibilität und Selbstvertrauen.

Es stehen Änderungen im Ausbildungswesen für Pflegeberufe an. Wie ist die Situation, was ändert sich?

Frau Adams: Noch bis 31.12.2019 unterteilen sich die Pflegeausbildungen in „Gesundheits- und Krankenpflege“ sowie in „Altenpflege“. Ab 01.01.2020 startet bundesweit die generalistische Pflegeausbildung zum „Pflegefachmann/zur Pflegefachfrau“.

Die Ausbildung gliedert sich in abwechselnde Theorie- und Praxisblöcke. Das Lernen der theoretischen Inhalte, wie z.B. pflege- und naturwissenschaftlicher Grundlagen, findet in den modernen und sehr gut ausgestatteten Unterrichtsräumen der kbs-Akademie statt. Kompetente Pflegepädagogen begleiten und unterstützen im Kursleitungssystem die Auszubildenden durch die drei Ausbildungsjahre. In der Praxis werden die Auszubildenden durch kompetente, geschulte Praxisanleiter und Pflegefachkräfte in den verschiedensten Pflegesettings und Fachabteilungen, z.B. im Krankenhaus angeleitet. Die Ausbildungen schließen mit einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Staatsexamen ab.

Wie sehen die Karrierechancen in der Pflege aus und welches Angebot hält die KBS hier für Interessierte bereit?

Frau Adams: Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung steht einer Karriere im weiten Arbeitsfeld „Pflege“ eigentlich nichts im Wege. Ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsangebot, welches auch die kbs-Akademie bereithält, z.B. als Praxisanleitung oder Stationsleitung oder als Wundmanager, steht den examinierten Pflegefachkräften zur Verfügung.

Die Gesundheitsberufe sind ja ein breites Tätigkeitsfeld. Wie sieht das Ausbildungsangebot der KBS generell aus. Welche Berufsausbildungen werden angeboten?

Frau Adams: Die kbs|Die Akademie für Gesundheitsberufe bietet ein breites Spektrum, von der klassischen Ausbildung bis hin zum dualen Studium in Kooperation mit der Hochschule Niederrhein. Im Einzelnen wären dies derzeit:

Pflegefachmann/Pflegefachfrau
mit den Vertiefungsschwerpunkten „stationäre Akutpflege“, „stationäre Langzeitpflege“ und „Ambulante Pflege“
Ausbildungsdauer: 3 Jahre , ab 01.01.2020

Gesundheits- und Krankenpflege und Altenpflege
Ausbildungsdauer 3 Jahre,
Ausbildungsbeginn letztmalig 01.09.2019

Duales Studium „Pflege“ B.Sc. in Kooperation mit der Hochschule Niederrhein

Gesundheits- und Krankenpflegeassistenz
Ausbildungsdauer: 1 Jahr,
Ausbildungsbeginn 01.12.2019

Anästhesie-/Operationstechnische Assistenz (ATA/OTA)
Medizinisch-technische Radiologieassistenz
Ausbildungsdauer: 3 Jahre,
Ausbildungsbeginn: 01.09.2019

Rettungssanitäter
Ausbildungsdauer: 160 h Theoretischer
Unterricht plus Praktikum
Ausbildungsbeginn: auf Anfrage

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