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  • v.l.n.r.: Dr. Med. Katarzyna Brinks, Priv.-Doz. Dr. Med. Maurice Schallenberg, Dr. Med. Lena Melnyk, Foto: Marktimpuls/Anna Helm

    v.l.n.r.: Dr. Med. Katarzyna Brinks, Priv.-Doz. Dr. Med. Maurice Schallenberg, Dr. Med. Lena Melnyk, Foto: Marktimpuls/Anna Helm

  • v.l.n.r.: Priv.-Doz. Dr. Med. Maurice Schallenberg, Dr. Med. Lena Melnyk, Dr. Med. Katarzyna Brinks, Foto: Marktimpuls/Anna Helm

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Mai 2019 | Anzeige

Augenklinik Bethesda: Sehkraft Erhalten

Grüner Star (Glaukom)

Der Sehsinn ist der wichtigste Sinn in unserem Leben. Dies wird vielen jedoch erst klar, wenn es hier zu Einschränkungen kommt. Weltweit erblinden ca. 6,7 Mio. Menschen jährlich am Grünen Star (Glaukom). Auch in Deutschland ist der Grüne Star die zweithäufigste Erblindungsursache. Er betrifft auch viele jüngere Patienten.

Beim Grünen Star kommt es zu einem unumkehrbaren Verlust von Nervenzellen und somit zur Schädigung des Sehnervs. Diese Schäden führen unbehandelt zu charakteristischen Gesichtsfeldausfällen und letztendlich zur Erblindung. Das tückische an der Erkrankung ist, das diese schmerzlos ist und lange Zeit keine merklichen Sehstörung macht.

Für die Entwicklung eines Glaukoms spielen ein erhöhter intraokularer Druck (IOD), das Alter, eine familiäre Belastung , eine dünne Hornhaut und eine Kurzsichtigkeit als Risikofaktoren eine wichtige Rolle.

Da der Grüne Star lange Zeit unentdeckt bleiben kann und zu unumkehrbaren Schäden führt, ist eine Vorsorgeuntersuchung ab dem 40. Lebensjahr empfehlenswert. Diese auch vom BVA (Berufs- verband der Augenärzte) empfohlene Vorsorgeuntersuchung sollte mindestens die Messung des Augeninnendrucks und die gründliche Untersuchung des Sehnervs umfassen. Sie sollte alle 1 – 2 Jahre durchgeführt werden.

Sollte hierbei ein Glaukom festgestellt werden, wird in der Regel eine medikamentöse Therapie mit den Augeninnendruck senkenden Augentropfen eingeleitet. Um den Therapieerfolg zu kontrollieren sind im Verlauf regelmäßige Augendruckkontrollen und Untersuchungen des Gesichtsfelds notwendig.

Neben diesen langjährig bewährten Untersuchungsmethoden haben sich in den letzten Jahren bildgebende Verfahren entwickelt, die in der Lage sind den Sehnerv und die Nervenfaserschicht exakt zu vermessen. Hierdurch ist es möglich auch kleine Veränderungen frühzeitig zu entdecken und die Therapie optimal anzupassen.

Sollte im Verlauf der Erkrankung keine ausreichende Augendrucksenkung durch Augentropfen zu erzielen sein, ist eine Operation unumgänglich. Hier stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung: Von kleinen Lasereingriffen über filtrierende Operationen bis hin zur Implantation eines Ventils.

In der Augenklinik Bethesda werden auch seit kurzem auch Mikro-Stents implantiert. Diese Mikroimplantate werden in den Kammerwinkel eingesetzt und ermöglichen so den Abfluss des Kammerwassers. Diese Stents sind winzig. Es sind die kleinsten Medizinprodukte, die weltweit implantiert werden. Ein 1-Centstrück wirkt daneben riesig. Die Stents können auch während einer Katarakt-Operation in einem kleinen Zusatzschritt eingesetzt werden.

Welches Verfahren für den einzelnen Patienten das Richtige ist hängt von dem bestehenden Sehnervenschaden und der Höhe der erzielenden Drucksenkung ab, und muss individuell im Vorfeld des Eingriffes geklärt werden.

In der Augenklinik Bethesda können all diese Untersuchungen durchgeführt werden und das Glaukom nach modernsten Stand behandelt werden um die Sehkraft unserer Patienten zu erhalten. Wissen und Erfahrung macht eine umfassende und individuelle Beratung möglich.

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