Menü

Medizin + Co Magazin

Ausgewählte Artikel aus Ihrem Gesundheitsmagazin

  • Foto: © Praxis Dr. Bongartz MSc. MSc. & Kollegen

    Foto: © Praxis Dr. Bongartz MSc. MSc. & Kollegen

  • Foto: © Praxis Dr. Bongartz MSc. MSc. & Kollegen

    Foto: © Praxis Dr. Bongartz MSc. MSc. & Kollegen

Mai 2019 | Anzeige

Gute Zahnpflege beginnt im Kindesalter

„Glücklich machen kleine Sachen, manchmal auch nur ein Kinderlachen“. Nicht nur Mütter und Väter können sich mit dieser Art von Spruch gut identifizieren. Ganz besonders schön ist ein Lächeln dann, wenn die Zähne gesund sind. Für das Strahler-Lächeln wird bereits in jungen Jahren der Grundstein gelegt.

Gute Zahnpflege ist das A und O! Dazu gehört nicht nur das richtige und regelmäßige Putzen der Zähne, sondern auch die Nutzung von Zahnseide, sowie zyklische Kontrollbesuche beim Zahnarzt. Dabei haben Eltern ebenfalls eine große Verantwortung für die Mundhygiene ihrer Kinder. Denn nicht nur schlechtes Zähneputzen kann zu Problemen führen.

Zucker und die daraus resultierende Möglichkeit einer Kariesbildung ist die häufigste Ursache für kranke Zähne. Daher sollten Kinder erst gar nicht an süße Getränke und Süßigkeiten gewöhnt werden. Wenn sich das Kind aber doch einmal eine kleine Nascherei verdient hat, wird die sorgfältige und frühzeitige Reinigung der Zähne umso wichtiger. Dann sollten, besonders wenn Kinder schon eigenständig putzen, Eltern die Sauberkeit der Zähne gründlich kontrollieren.

Aber es ist nicht nur der Zucker, der den Zähnen von Kindern gefährlich werden kann! Nicht selten sind es ebenso Zahnfehlstellungen, die ihren Ursprung darin haben, dass Kleinkinder zu lange und ständig am Fläschchen oder dem Schnuller genuckelt haben. Diese Gewohnheiten können sehr negative Konsequenzen haben, die eine lange und aufwendige kieferorthopädische Behandlung erfordern.

Um negative Entwicklungen der Zahngesundheit erkennen zu können, sollten besonders Kleinkinder früh an den Besuch beim Zahnarzt herangeführt werden. So kann sichergestellt werden, dass sich Kinder an den Behandlungsstuhl und die Umgebung gewöhnen und dass zahnärztliche Untersuchungen möglichst reibungslos verlaufen.

Eltern sollten aber nicht nur bei kleinen Kindern, sondern auch bei Jugendlichen auf die Zahnhygiene achten. Hierzu gehören regelmäßige Zahnreinigungen beim Zahnarzt (mindestens 1-mal jährlich) und sogenannte individualprophylaktische Leistungen (IP-Leistungen), die bis zum 18. Lebensjahr von den Krankenkassen übernommen werden.

Eine weitere Maßnahme, um die Zähne vor Karies zu schützen, sind Fissurenversiegelungen. Diese können im jugendlichen Alter dafür sorgen, dass deutlich weniger Zahnprobleme entstehen. Dabei werden die feinen Nischen auf den Kauflächen (die Fissuren) gesäubert und anschließend mit einem Kunststoff verschlossen. Dies ist nicht nur eine gute Vorsorge gegen Karies, sondern erleichtert Ihrem Kind darüber hinaus die tägliche Zahnpflege. Denn die tägliche Pflege der Zähne, selbst der Milchzähnchen, ist ausschlaggebend für ein gesundes Gebiss bis ins hohe Alter.

Zurück