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  • v.l.n.r.: Dr. Med. Katarzyna Brinks, Priv.-Doz. Dr. Med. Maurice Schallenberg, Dr. Med. Lena Melnyk, Foto: Marktimpuls/Anna Helm

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2. Quartal 2019 | Anzeige

Sehkraft Erhalten

Altersabhängige Makuladegeneration (AMD)

Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) ist eine Erkrankung, bei der es zu einer zunehmenden Schädigung der Stelle des schärfsten Sehens (Makula) kommt. Bei den Betroffenen kommt es zu einem Verlust der zentralen Sehschärfe. In der Mitte des Gesichtsfeldes entsteht ein verschwommener Fleck und gerade Linien werden krumm und verzerrt wahrgenommen. Im Verlauf der Erkrankung wird der zentrale Fleck immer größer und das Sehen besteht nur noch aus schemenhaften Umrissen. Die betroffenen Patienten sind in ihrem Alltag erheblich beeinträchtigt, da Lesen, Autofahren oder Fernsehen mit dem Fortschreiten der Erkrankung unmöglich wird.

Die AMD tritt ab dem 50. Lebensjahr auf. Zurzeit sind in Deutschland ca. 4,5 Millionen Menschen an einer AMD erkrankt. Damit ist die AMD die häufigste Erblindungsursache in den westlichen Industrienationen.

Man unterscheidet zwei Formen der AMD:

Bei der trockenen AMD kommt es zu kleinen Ablagerungen unter der Netzhaut im Bereich des schärfsten Sehens (Makula). Hierdurch kommt es zu einem schleichenden Verlust der Sinneszellen in diesem Bereich. Die Sehkraft verringert sich langsam über Jahre. Etwa 85% der Patienten mit AMD leiden an der trockenen Form. Die trockene AMD kann jedoch in die sehr viel schneller voranschreitende feuchte AMD übergehen. Zur Behandlung der trockenen AMD stehen zur Zeit noch keine ursächlich wirkenden Medikamente zur Verfügung. Als Prophylaxe empfiehlt sich eine vitaminreiche Ernährung. In bestimmten Fällen sind Vitaminpräparate zur Ergänzung der täglichen Nahrung empfehlenswert.

Bei der feuchten AMD wachsen krankhafte Blutgefäße unter der Netzhaut und in die Netzhaut ein. Die Wände dieser Blutgefäße sind undicht und es treten Flüssigkeit und Blut in das Gewebe aus. Die führt zur Schädigung der Sinneszellen mit einem massiven Sehverlust. Seit einigen Jahren kann man diese Form der AMD mit hoch wirksamen Medikamenten behandeln.

Dabei ist es wichtig, die Patienten engmaschig zu kontrollieren und zu betreuen. Dabei stehen zur Diagnose und Verlaufskontrolle verschiedene Untersuchungen zur Verfügung.

Neben Prüfung der Sehschärfe und Untersuchung der Netzhaut an der Spaltlampe sind hier die Optische Kohärenztomographie (OCT) und die Fluoreszenzangiographie zu nennen.

Bei der OCT werden mittels Licht Schichtaufnahmen der Netzhaut erstellt. So lassen sich die Ablagerungen in der Netzhaut und gegebenenfalls die Flüssigkeit genau vermessen und im Verlauf beobachten.

Bei der Fluoreszenzangiographie wird ein Farbstoff intravenös über den Blutkreislauf verabreicht. So lassen sich die Gefäße in der Netzhaut sichtbar machen und die krankhaften Veränderungen beurteilen.

In der Augenklinik Bethesda kann die AMD kompetent auf höchstem Niveau behandelt werden um die Sehkraft unserer Patienten zu erhalten. Wissen und Erfahrung macht eine umfassende und individuelle Beratung und Behandlung möglich.

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